18.06.2021
Gesamtwehralarm B1, Heuballenbrand
Einsatzdaten:
Alarm-Zeitpunkt:
18.06.2021 18:42 Uhr
Einsatz-Ende:
22:15 Uhr
Kategorie: B1
Einsatzort:
Mengen, Mattweg
Einsatzkräfte:
ca. 40 Frauen und Männer
Fahrzeuge/Kräfte:
Schallstadt 1/19 (MTW/ELW)
Schallstadt 1/23 (TLF3000)
Schallstadt 1/45 (LF20KatS)
Mengen 2/19 (MTW)
Mengen 2/42 (LF8/6)
Polizei
Privat-Traktor

Gegen 18:40 Uhr am Freitag Abend entdeckte ein Passant Rauch aus einem abgedeckten Heuballenlager an einem Feldweg ausserhalb von Mengen.

Nachdem dieser über die Rufnummer 112 den Brand meldete, alarmierte die Leitstelle zunächst nur die Abteilung Mengen. Aufgrund des Stichwortes Heuballenbrand und der gemeldeten Lage wurde dann aber umgehend die Abt.Schallstadt nachgefordert.

An der Einsatzstelle fanden wir dicht gestapelte Heuballen vor, die mit einer Folie abgedeckt waren. Aus einem Loch in der Folie drang dichter Rauch.

Trotz des zunächst relativ harmlosen Bildes war uns sofort klar, dass und dieser Einsatz einiges an Kraft und Zeit kosten würde. Das Feuer breitet sich in Heuballen unentdeckt aus. Erst beim Kontakt mit Sauerstoff zündet die erhitzte Stelle durch.

Da noch viele weitere Heuballen unversehrt waren und Folien ebenfalls angrenzend gelagert wurden, mussten wir dringend die Brandstelle eingrenzen. So blieb nichts anderes übrig, als unter hohem Aufwand – bei ca. 35 Grad Celsius im Schatten – die dicht gepressten Ballen auseinander zu ziehen und Stück für Stück abzulöschen. Was dies bedeutet, kann auf den Bildern zumindest ansatzweise erkannt werden.

Das LF8/6 diente als Hauptversorgung für die Angriffsrohre, das LF20Kat und das TLF3000 fuhren im Pendelverkehr zu einem Hydranten, um die Wasserversorgung aufrecht zu erhalten.

Während an der Einsatzstelle mit aller Kraft gearbeitet wurde, sorgte sich ein weiteres Team im Hintergrund um die Versorgung mit Getränken und Ausrüstung.

Nach ca. 2,5 Stunden konnten wir von der Einsatzstelle abrücken. Nach weiteren 45min Aufräumen, Reinigen und Bestücken der Fahrzeuge folgte für die Abteilung Mengen dann bereits der nächste Einsatz

Wir bedanken uns bei allen Helfern. Ein besonderer Dank gilt mal wieder der Familie Müller, die mit zwei privaten Traktoren mit Frontladern im Einsatz hatten.